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Sonne + Schmutz

Auch dieses Thema ist mir inzwischen sehr wichtig geworden!

Ich liebe es, meine Züge durch eine tolle Landschaft zu fahren. Aber sie sollen dabei auch etwas authentisch wirken.

Somit stellten sich mir eigentlich nur 2 Möglichkeiten:

1.  Ich hätte meine Rollmaterial einem Spezialisten für Weathering anvertrauen können.

2.  Ich springe ins kalte Wasser und probiere es einfach selbst. 

 

Ich habe mich für die 2te Möglichkeit entschieden.

Da keine Vorkenntnisse vorhanden waren, suchte ich im

Stummiforum (dort bin ich auch angemeldet) nach

Arbeiten anderer Modellbahner und legte mir dazu

auch diverse Fachmagazine zu.

 

Als Vorlagen und zur Inspiration  schaute ich mir zusätzlich

meine Sonderhefte der Gotthardbahn nochmal genauer an

und stöberte im Internet. Dort gibt es wirklich viele

Fotos von meinen Vorbildern.

 

Nach dem ich mich ausreichend vorbreitet hatte, legte ich

einfach los.

 

*** Das 1te Bild oben links auf dieser Seite zeigt mein Erstlingswerk und das rechte Bild zeigt meine  letzte bearbeitete Lokomotive ***

 

Vor dem Aufbringen des Schutzes habe ich aber erstmal die Frontschürzen aufgerüstet und einigen Lokomotiven Sonnenblenden

- diese bestehen einfach aus etwas festerem weißen Kartonpapier -  spendiert. Das geht eigentlich ganz einfach und sieht dazu

noch richtg klasse aus. Bei meinen 3 Märklin Ae 6/6 muste ich zusätzlich noch die Scheibenwischer nachzeichnen, da diese direkt

in die Fenster mit eingegossen sind.

 

 

 

Hier weitere Bilder von meiner

1te so gesuperten Lok,

eine Re 6/6 von Roco!

 

 


 

Auch meine anderen Baureihen habe ich bearbeitet. Links

seht ich meine 2 Re 482.  Über die  werde ich aber später noch

einen eigenen kleinen Bericht einstellen, da deren Innereien

überhaupt nichts mehr mit dem Auslieferungszustand ab

Modellbahnhersteller gemeinsam haben.


 

Hier habe ich eine Ae 6/6 bearbeitet. Im Prinzip

gehe ich immer in der gleichen Form vor.

 

Als erstes wird die Frontschürze zugerüstet, dann kommen evtl. Sonnenblenden rein und bei der Ae 6/6 zeichne ich natürlich erst die Scheibenwischer nach.  jetzt kann ich mit der

Aufbringung des Schmutzes beginnen.

 


Ich bin eher ein Macher und dann Vorzeiger vom Ergebnissen. Die Beschreibung meiner einzelnen Schritte liegt mir nicht so wirklich im Blut. Trotzdem möchte ich einen kurzen Ablauf schildern: Ich entfette die Lokomotiven und Wagen nicht (wird aber immer empfohlen), sondern streiche einzelne Flächen zuerst mit einem Farbenverdünner von Revell leicht ein und trage dann sofort und sehr satt mit einem Pinsel unterschriedliche Farbpigmente auf. Beginnen tue ich immer vom Dach aus und arbeite mich bis zu den Fahrgestellen und Stirnseiten vor. Im Nachgang verreibe ich entweder mit einem kleinen trockenen Schaumstoffschwamm oder mit einem sauberen größeren Pinsel recht schnell und flott die Pigmente. Sollte eine Stelle nicht passen, dann trage ich erneut den Farbverdünner auf und kann so noch Korrekturen durchführen. Pro Fahrzeug brauche ich maximal 15 Minuten! Klingt jetzt irgendwie nach Murks oder Pfusch. Mir persönlich reichen aber meine so erzielten Ergebnisse. Noch schnell etwas zu den Pigmenten. Ich verwende Umbra, Schwarz, Weiß und Siena aus dem Bastelzubehörfachhandel.

 

Achtung, ich übernehme keine Verantwortung oder Haftung für die Anwendung

 meiner hier beschrieben Bastelarbeiten,

da ich kein Profi bin und es sich um Hobbyarbeiten handelt!

 


 

Auf dieser Seite habe ich bisher nur meine Arbeiten an den

Lokomotiven gezeigt. Natürlich rollen bei mir  auch bereits einige

Güterwagen mit Schmutzspuren. Weitere Arbeitsspuren wie z. B. Dellen, Lackausbesserungen u.s.w. habe ich mir noch nicht zugetraut. 

 

Wie meine Güterwagen aussehen, das findet Ihr auf einer eigenen Filestückseite mit dem Namen:

 

" Weathering "

 

Jetzt noch etwas zu meinen Märklin Krokodilen. Rechts  seht Ihr eines von oben.

 

Ich habe auch bei diesen zuerst die Front zugerüstet und  zusätzlich  4 Schutzgitter

aus Silber geätzt an den 4 Dachecken angebracht. Diese sind bei den Originalen auch vorhanden und dienen zum Schutz der Lokführerstände, falls Teile der Oberleitung oder eines Pantos herunterfallen!

 

 


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Seite wurde im Jahr 2016 erstellt!

Letztes update 17.08.2017